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Unser Stamm
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Stammesbericht DPSG-Barcelona

Unser Stamm wurde 1948 edurch Rektor Boos in Barcelona gegründet.Die Idee war natürlich die deutsche Jugend, die sich damals in Barcelona befand, zsusammen zu bringen und die katholoische Gemeinde wi3eder aufzubauen.

Da es damals noch kein Gemeindehaus gab, wie heute, trafen wir uns jede Woche im Haus vom Rektor Boos, der damals auch am Amfang unser nStammesleiter war.

Sehr schn3ell verbreitete sich der Pfadfindergedanke unter uns und inerhalb weniger Jahren wuchs unsere Gruppe.

Es gab auch bald ältere Jugendliche, die die Leiterarbeit übernahmen und so waren wir am Anfang der 1950er Jahre shr schnell eine schöne Greppe.

Damals gab es matürlich viele Geldprobleme, direkt nach dem Krieg, und so mussten wir viel überlegen und Handeln um unsere Kassn zu füllen.

Die ersten Zelte wurden gespendet.-Libreria Herder- die Utensilien wurden von den verschiedenen Eltern geschenkt , und so konnten wir bald unsere ersten Lager organisieren. Viele der Pfadfinder konnten allerdings die Fahrkosten nicht zahlen , und so war die Solidarität zwischen allen sehr gross, damit keiner zu Hause bleiben musste. - Jeder der konnete ,zahlte etwas mehr, und den Rest musste man eben durch Taten erhalten. - Elternabnde- Gemeindeabende- Theatervorführungen - Altpapier - Flaschen etc. Auch Deutschlandfahrten wurden sogar organisiert, und zum Teil auch von Deutschland subventioniert, und unser erstes grosses Ereignis auf internationaler Basis, war unsere Teilnahme am Jamboree in Deutschland in 1954. Es gab eine Olympiade und unser Stamm nahm an einigen Disziplinen teil. Wir wurden erste im 400-m Lauf , was natürlich für uns da Ereignis war und unser Siger -Franz Ruf- war der Held unseres Stammes.

Wie Ihr seht, hat sich da nicht sehr viel geändert, denn auch noch heute würde es genauso sein.

1956, mit 16 Jahren übernahm ich zum ersten Ml die Leitung unseres Stammes. Mein bruder, der bis dahin der Leiter war fuhr nach Deutschland, zum Studieen, -genauso wie Heute- under nächste musste sich daran machen.

1959 bin ich dann nach Deutschland un der nächste - Werner Knuth- übernahm die4se Aufgabe.

1962 kam unser neue Pfarrer nach Barcelona.

Inzwischen war Rektor Boos schon lange weg- wir hatten danach Pfarrer Hubert und dann kam Pfarrer Aiginger.

Die Jugend war zuerst nicht gerade seine Stärke und dann noch weniger eine Jugend die fast ausschliesslich Spanisch oder Esplugisch sprach, und so entschloss er sich im Jahre 1962 die Gruppe aufzulösen- als Pfadfindergruppe- und im Prinzip wollte er eine Katholische deutschsprachige Gruppe aufbauen, was allerdings nicht klappte.

So gab es einige Jahre lang keine Pfadfinder in Barcelona.

Ich gründete inzwische , währen meiner Studienzeit und Arbeit in Melsungen bei Kassel, eine DPSG-Gruppe, die heute noch existiert.

Als ich ende 1963 nach Barcelona zurrückkam, war ich zuerst sehr mit meiner Arbeit beschäftigt, aber 1965 entschlossen wir uns, die alten noch existierenden Pfadfinder, die Gruppe in Barcelona wider ins Leben zu rufen, Mit Erlaubnis vom Pfarrer Aiginger gelang es uns auch. Diese Grupp lebte aber leider nur wenige Jahre, denn 1969 mußte ich nach Madrid und so starb die Gruppe dann aus, da keiner so richtig Zeit hatte, die Gruppe zu leiten.

Von 1970 bis 1980 gab es so viele Versuche einiger Eltern – unter anderen Herr Sciesinski – eine Gruppe wieder auf die Beine zu bekommen, aber es klappte doch nicht so richtig.

1980 taten wir uns dann einige Eltern zusammen – ich war inzwischen 1977 wieder aus Madrid zurück in Barcelona – um doch definitiv und richtig eine DPSG-Gruppe aufzubauen.

Einer der Grunde war
wieder eine Jugendgruppe in einer Gemeinde zu haben
vermeiden, daß die BDP alle kath. Jugendliche zu sich bekam und nicht in unserem Sinne bildete(meine Kinder waren dabei)

So starteten wir also 1980. Wir verbrachten das erste Jahr nur in Ausbildung von14 Jugendlichen, zwischen 14 – 16 Jahren, die später die Arbeit der Leitung übernehmen sollte.

1981 war dann der Start der neuen Gruppe.

Sofort waren wir 80-100 Leute.

Es gab ein Pfadfinder-Orchester –wir veranstalteten Jugendmessen mit Orchester.

Wir waren in der Gemeinde anwesend.

Es gab sofort Kontakt mit deutschen Pfadfindergruppen, die uns unterstützten. – Hauptsächlich Würzburg –

Wir wurden wieder von der DPSG Deutschland in Düsseldorf als Gruppe annerkannt.

Wir organisierten Lager – in Psanien – in Deutschland – in Österreich – in Frankreich – in der Schweiz

Natürlich auch alles andere was heute auch gemacht wird.

Wir übernahmen Juanetas als unser Hauptquartier und organiseierten dort immer wieder Lager und Wochenende.

Die Sache funktionierte.

Leider war wie immer, das Problem der Leitung.

Anfang 1990 kam dann wieder eine schwache Periode und so langsam ging es wieder in die Brüche. Ich hatte auch nicht mehr so viel Zeit und die es leiten konnten, fuhren entweder nach Deutschland oder konnten sich der Sach nicht widmen.

Bis diese neue Leiter wieder erschienen sind. Hoffentlich bleibt es diesmal für viele Jahre.

Ihr seht also, die Geschichte der DPSG Barcelona ist wie der Fluß Guadiana – der verschwindet aber immer wieder erscheint.

 

 

Carlos Freytag

 

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